Studie bestätigt: Moderne Fenster senken Energiekosten langfristig
14. April 2026, Kalenborn-Scheuern / Bitburg / Luxembourg (Letztes Update: 22.09.2026)
Schwankende Energiepreise und volatile Energiemärkte machen einen möglichst geringen Heizenergiebedarf für viele Hauseigentümer wichtiger denn je. Eine im März 2026 veröffentlichte Studie des ift Rosenheim im Auftrag des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) zeigt, welches erhebliche Einsparpotenzial im Austausch energetisch veralteter Fenster steckt.
Wer alte Fenster durch moderne Wärmeschutzfenster ersetzt, kann den Heizenergiebedarf deutlich reduzieren, den Wohnkomfort steigern und sich damit zugleich weniger abhängig von zukünftigen Energiepreisentwicklungen machen.
Wie viel Heizenergie lässt sich durch den Austausch alter Fenster einsparen?
Wie groß das Einsparpotenzial tatsächlich ist, hängt maßgeblich vom Zustand der vorhandenen Fenster ab. Laut der Studie können beim Austausch sehr alter Fenster mit Einfachverglasung gegen moderne Fenster mit 3-fach-Wärmedämmglas im Mittel rund 287 kWh Heizwärme pro Quadratmeter Fensterfläche und Jahr eingespart werden. Je nach Ausrichtung der Fenster liegen die berechneten Werte zwischen 268 und 300 kWh/(m²·a).
Frank Kalmes, Teamleiter Kundenberater bei JOLEKA, ordnet ein: „In einem Einfamilienhaus mit entsprechender Fensterfläche können so mehrere tausend Kilowattstunden Heizwärme pro Jahr eingespart werden. Das kann sich auch bei den laufenden Energiekosten deutlich bemerkbar machen. Gerade bei Gebäuden mit sehr alten Fenstern ist das energetische Einsparpotenzial entsprechend groß.“
Studie bestätigt: Energiesparende Fenster senken Energiekosten spürbar
Moderne Fenster im Vergleich: Deutlich verbesserte Wärmedämmung
Die energetische Qualität von Fenstern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich verbessert. Die folgende Übersicht zeigt typische energetische Kennwerte verschiedener Fenster-Generationen:*
| Fenstertyp | Bauzeitraum | Typischer Uw-Wert |
| Einfachglas | bis ca. 1978 | ≈ 4,7 W/(m²K) |
| Verbund- und Kastenfenster | bis ca. 1978 | ≈ 2,4 W/(m²K) |
| Unbeschichtetes Isolierglas | ca. 1978–1995 | ≈ 2,7 W/(m²K) |
| Zweifach-Wärmedämmglas | ab ca. 1995 bis heute |
≈ 1,3 W/(m²K) |
| Dreifach-Wärmedämmglas | ab ca. 2010 bis heute |
≈ 0,95 W/(m²K) |
Einordnung der Fensterwerte
Die angegebenen Werte spiegeln typische Fensterstandards im Wohnungsbau wider – von Altbauten mit veralteter Verglasung bis hin zu modernen, energieeffizienten Fenstern. Faustregel: Je niedriger der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung und desto geringer sind die Energieverluste.
*Quelle: ift Rosenheim (2026): Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential, im Auftrag des Verbandes Fenster + Fassade (VFF).
Was ist der U-Wert?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) beschreibt, wie viel Wärme über ein Fenster verloren geht. Er wird in Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/(m²K)) angegeben. Je niedriger der Wert, desto besser ist die Dämmwirkung und desto höher die Energieeffizienz.
Für die Bewertung von Fenstern werden drei Kennwerte unterschieden:
- Uw-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters
- Ug-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung
- Uf-Wert: Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens
Entscheidend für die energetische Beurteilung ist der Uw-Wert, da er das komplette Fenstersystem berücksichtigt.
Energetische Amortisation: Wann gleicht sich der Primärenergieeinsatz aus?
Die energetische Amortisationszeit liegt laut vorliegender Studie – abhängig von Energieträger und Ausgangssituation – in der Regel zwischen zwei und elf Jahren. Gemeint ist der Zeitraum, bis die für Herstellung und Montage neuer Fenster eingesetzte Primärenergie durch die Energieeinsparungen während der Nutzung ausgeglichen wird. Bei Gebäuden mit Erdgas- oder Ölheizung erfolgt sie typischerweise sogar bereits nach etwa zwei bis vier Jahren, bei Fernwärme nach rund vier bis sieben Jahren und bei Wärmepumpen nach etwa sechs bis elf Jahren. (Mittelwerte)
Die finanzielle Amortisation hängt von weiteren Faktoren wie Investitionskosten, Energiepreisen, Energieträger, Förderung und Ausgangszustand ab.In diesem Zusammenhang spielt auch die Reihenfolge der Maßnahmen eine entscheidende Rolle: „Grundsätzlich empfiehlt es sich, zunächst die Gebäudehülle – einschließlich der Fenster – zu optimieren, bevor eine neue Heizungsanlage installiert wird“, so Frank Kalmes.
Ein Fenstertausch kann Heizkosten langfristig senken und sorgt für mehr Wohnkomfort.
Kunststofffenster: Hoher Marktanteil im deutschen Wohnungsbau
Doch welche Fenster bieten sich bei einer geplanten Altbau-Sanierung an? Die vom Verband Fenster + Fassade (VFF) beauftragte Studie bestätigt die Bedeutung moderner Kunststofffenster. Im Bezugsjahr 2024 lag der Anteil von PVC-Rahmen bei Fenstern im deutschen Wohnungsbau laut Studie bei 79,3 %.
Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
- hervorragende Wärmedämmung
- sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- hohe Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit
- vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten
- zuverlässige und wirtschaftliche Lösung für Neubau und Sanierung
Für Bauherren und Modernisierer stellen Kunststofffenster somit eine besonders effiziente und zukunftssichere Wahl dar.

LINK-TIPP: Für wissensdurstige Leser empfiehlt sich der Download der vollständigen Studie auf der Website des Verbandes Fenster + Fassade.
Staatliche Förderung nutzen: Bis zu 20 % Zuschuss möglich
Der Austausch alter Fenster wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt.
Fördervorteile im Überblick:
- 15 % Grundförderung beim Fenstertausch
- + 5 Prozentpunkte iSFP-Bonus bei Umsetzung im Rahmen eines förderfähigen individuellen Sanierungsfahrplans
- Reduzierung der Investitionskosten
- höhere Wirtschaftlichkeit der Modernisierung
Fachkundige Beratung und Fördermittelservice aus einer Hand
Rund um die energetische Fenstersanierung steht Ihnen unser erfahrenes Fachberater-Team kompetent zur Seite. Von der ersten Analyse über die Auswahl der optimalen Fensterlösung bis hin zur Vorprüfung der Förderfähigkeit begleiten wir Sie persönlich und lösungsorientiert.

JOLEKA TIPP
Auf Wunsch unterstützen wir Sie zudem bei der Sicherung staatlicher Fördermittel. In Zusammenarbeit mit den Energie Effizienz Profis prüfen wir die Förderfähigkeit Ihrer geplanten Fenstersanierung und begleiten Sie zuverlässig durch den gesamten Antragsprozess.
Dieser umfasst die technische Prüfung, die Antragstellung bei BAFA und KfW sowie die Erstellung und Einreichung des Verwendungsnachweises. So profitieren Sie von einer strukturierte und zeitsparende Abwicklung. Ein zusätzlicher Vorteil bei Einzelmaßnahmen für Sie: Durch die Zusammenarbeit mit zertifizierten Experten ist kein separat beauftragter externer Energieberater erforderlich.
Moderne Fenster steigern Energieeffizienz, Komfort und Wertbeständigkeit einer Immobilie.
Fazit: Energie sparen und Wohnkomfort verbessern
Die Studie zeigt deutlich, welches Potenzial im Austausch energetisch veralteter Fenster steckt. Besonders bei sehr alten Fenstern können moderne Wärmeschutzfenster den Heizenergiebedarf deutlich reduzieren und gleichzeitig den Wohnkomfort verbessern.
Hinzu kommen attraktive staatliche Fördermöglichkeiten, die die Investitionskosten zusätzlich senken können. Wie schnell sich die Investition auch finanziell rechnet, hängt unter anderem vom Zustand der vorhandenen Fenster, den Energiekosten und der jeweiligen Ausgangssituation ab.
Wer noch alte, energetisch schlechte Fenster im Gebäude hat, sollte deshalb prüfen lassen, welches Einsparpotenzial konkret vorhanden ist.
Energetische Sanierung geplant?
Mit unserem kostenlosen Quick-Check erfahren Sie, von welchen staatlichen und regionalen Förderungen Sie profitieren können. Ob Fenstersanierung, neue Haustür oder Wohnraumerweiterung durch einen Wintergarten – bei der Modernisierung Ihres Hauses lassen sich dank attraktiver Förderprogramme erhebliche Kosten sparen. Unsere Experten prüfen Ihre individuellen Ansprüche und beraten Sie persönlich. 👉 Jetzt zum kostenlosen Quick-Check

Ihr Ansprechpartner
Haben Sie Fragen oder wünschen ein unverbindliches Angebot? Dann sprechen Sie mich an – mein Team und ich beraten Sie gern persönlich und finden gemeinsam die perfekte Lösung rund um Ihre Fenstersanierung.
Frank Kalmes
Teamleiter Fachberater
Tel. +49 (0)6591 95200
info@joleka.de
Quelle des Beitrags: ift Rosenheim (März 2026): „Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential.“ Studie im Auftrag des Verbandes Fenster + Fassade (VFF)
Bildquellen: Headerfoto: Mit freundlicher Genehmigung „Heinrich & Steinhardt“– Architekten; Foto 2: Mit freundlicher Genehmigung „Profine Group“; Weitere Bilder: Referenzfotos „JOLEKA GmbH & Co.KG“
Interessiert an mehr Details?
Ausführliche Produktinformationen.
Termine, Neues & Wissenswertes.








