Fenstersanierung altes Haus
Fenstersanierung altes Haus

7 Antworten zum Thema
Fenstersanierung in alten Häusern

7 Antworten zum Thema
Fenstersanierung in alten Häusern

Was ist dran an der Formel: “Altes Haus + neue Fenster = Schimmel”? Moderne Fenster spielen im Rahmen einer energetischen Sanierung eine überdurchschnittlich große Rolle. Denn in der Regel sind die Fenster in alten, unsanierten Gebäuden die kältesten Stellen der Wand. Hier verliert Ihr Haus die meiste Energie. Und kalte Luft zieht ins Haus.

Doch was passiert, wenn die Fenster gegen neue moderne Fenster ausgetauscht werden? Was verändert sich dadurch in Ihrem Haus? Ist Schimmelbildung zwangsläufig vorprogrammiert? Und welche Lösungsansätze gibt es? Fragen, mit denen sich Bauherren vor dem Fenstertausch in Zusammenarbeit mit dem Fensterbauer befassen sollten. In diesem Beitrag finden Sie die sieben wichtigsten Antworten.

 

1. Bergen neue Fenster grundsätzlich eine Schimmelgefahr?

Der Einbau neuer Fenster in einen unsanierten Altbau birgt eine erhöhte Schimmelgefahr. Das lässt sich leider nicht von der Hand weisen. Ursache ist die hohe Dichtigkeit der modernen Fenster. Auf der einen Seite gewollt, um Energie zu sparen und die Wärme im Haus zu halten.

Auf der anderen Seite ist genau der hohe Abdichtungsgrad und der bessere U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) das Problem. Doch auf dichtere, wärmeisolierende Fenster brauchen Sie deshalb nicht zu verzichten. Wir haben die passenden Lösungen.

Link TippLINK-TIPP: In unserem Betrag Energieeffizent bauen & modernisieren haben wir Ihnen unter anderem auch alle Infos rund um den sog. U-Wert zusammengestellt. Klicken Sie doch mal rein…

 

 

2. Wie kann Schimmel durch neue Fenster entstehen? Es sollte doch dadurch alles dichter sein?

Ja, genau hier liegt das Problem. In unsanierten Altbauten haben alte Fenster in der Regel den schlechtesten U-Wert. Deshalb findet hier der meiste Luft- und Wärmeaustausch statt. Wasser aus der Luft kondensiert gut sichtbar am Fenster. Das animiert automatisch zum Lüften.

Wenn neue Fenster nun einen besseren U-Wert als die umliegenden Wände haben, lassen sie weniger Wärme- und Feuchtigkeitsaustausch zu. Bei zu viel Feuchtigkeit im Raum kondensiert diese nun unbemerkt und unsichtbar an den Wänden. Langfristig kann das zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmel führen.

Gleichzeitig verhindern die modernen Fensterelemente auch den permanenten Mini-Luftwechsel, den es durch die undichten Fenster gab. Die Lüftung muss also anders gewährleistet werden, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Energiesparhäuser Lüftungsanlagen

In modernen Energiesparhäusern wird von vorne herein eine Wohnraumlüftung eingeplant

3. Sollten Fenster also immer einen schlechteren U-Wert als die Wände haben?

Im Prinzip ist das richtig. Deshalb aber weniger wärmedämmende oder weniger dichte neue Fenster einzubauen, nur um den Schimmel zu umgehen, ist natürlich auch keine Lösung. Wenn kein Lüftungssystem eingebaut wird, sollten Sie zumindest eine sehr gute manuelle Fensterlüftung gewährleisten können.

Doch das ist im Alltag häufig schwer umsetzbar und manchmal baulich auch schlecht möglich. Wenn sich beispielsweise Fenster nicht ganz öffnen lassen. Grundsätzlich ist ein Lüftungskonzept für eine solche Sanierung anzuraten, um spätere Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden zuverlässig zu umgehen.

 

4. Was ist ein Lüftungskonzept?

Ein sogenanntes Lüftungskonzept gibt Aufschluss darüber, ob die natürliche Luft-Zirkulation im Haus ausreicht, um die Feuchte im Haus zuverlässig auszugleichen. Oder ob eine Lüftungsanlage oder in die Fenster integrierte Lüftungssysteme notwendig sind.

Dies hängt von Faktoren wie beispielsweise der Bausubstanz des Gebäudes, sowie der Größe der Räume ab. Ein Lüftungskonzept ist übrigens bei der Sanierung im Bestand immer dann Pflicht, wenn mehr als ein Drittel der Fenster im Haus ausgetauscht werden. Und natürlich auch für alle Neubauten.

AEROMAT VT mit Wärmerückgewinnung

Integrierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung

Fensterfalzlüfter AEROMAT mini

Fensterfalzlüfter lassen sich auch nachrüsten

5. Wie lüfte ich optimal?

Grundsätzlich sollten Sie mindestens 3- bis 4-mal täglich lüften, abhängig davon, wie viele Personen sich, wie lange im Haus aufhalten und welchen Aktivitäten Sie nachgehen. Im Winter genügen ein paar Minuten. Im Sommer sollte es etwas länger sein.

Waschen, kochen, duschen, Sport treiben – all diese Tätigkeiten verlangen zusätzlich nach anschließendem Stoß- oder noch besser Querlüften. Die Fenster kurz komplett zu öffnen ist dem dauerhaft gekippten Fenster immer vorzuziehen. Beim Querlüften sorgen Sie bewusst für kurze Zeit für Durchzug. Schlafräume sollten Sie unbedingt vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen lüften. Wenn Sie jetzt noch im Winter darauf achten, beim Stoßlüften die Thermostate runter zu drehen sind Sie Lüftungstechnisch auf dem optimalen Weg.

Doch manchmal reicht eine manuelle Lüftung bei allen Bemühungen trotzdem nicht aus. Unser Tipp: In die Fenster integrierte, automatische Lüftungssysteme machen das Lüften wesentlich komfortabler und effizienter.

LINK-TIPP: Mehr Infos zum Thema “Richtig Lüften und Schimmel vermeiden” finden Sie im gleichnamigen Beitrag. Bei Fragen sprechen Sie uns wie immer gerne an…

 

ALU axxent Fenster geöffnet

Manchmal reicht Lüften nicht aus – Aufschluss gibt das Lüftungskonzept

6. Was ist eine integrierte Lüftung? Muss ich mir dafür die Wände aufstemmen lassen?

In modernen Energiesparhäusern wird heute von vorneherein meist eine sogenannte kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingeplant. Verbrauchte und feuchte Luft wird durch sie gleichmäßig abgeführt und durch frische Luft ersetzt. Ganz ohne die Fenster öffnen zu müssen.

Bei einer umfassenden energetischen Haussanierung im Bestand werden häufig dezentrale Lüfter mit Wärmerückgewinnung eingesetzt. Diese werden in die Außenwand eingesetzt. Je nach Sanierungsvorhaben und individuellen baulichen Gegebenheiten gibt es jedoch auch eine Alternative zur aufwändigen Kernbohrung.

Für alte Gebäude, bei denen der Mindestluftwechsel durch die nicht ganz dichten Fenster wegfällt (bzw. fallen soll) bieten sich Fensterelemente an, bei denen eine Lüftung bereits integriert ist. Für schon eingebaute Fenster gibt übrigens auch eine nachträgliche Lösung. Die sogenannten Fensterfalzlüfter lassen sich relativ leicht nachrüsten und sorgen wieder für einen kontinuierlichen Luftaustausch.

 

7. Lässt eine im Fenster integrierte Lüftung permanent Luft hinein? Ist das im Hinblick auf die Wärmedämmung nicht kontraproduktiv?

Moderne Fensterlüfter lassen Frischluft bei geschlossenem Fenster bedarfsgerecht ins Haus. Völlig unabhängig von den Lüftungsgewohnheiten der Hausbewohner sorgt eine integrierte Fensterlüftung für ausreichend frische Luft – ganz ohne Dauerlüften.

Lüftungsanlagen sind damit auch ein effektiver Schutz vor Feuchtigkeitsschäden und Schimmel. Ausgefeilte Systeme, wie das AEROMAT-System aus dem Hause Siegenia lassen sich sogar mit einer Wärmerückgewinnung optimieren.

Hierbei wird Wärme aus der Abluft genutzt, um die hereinströmende Frischluft zu wärmen. Das spart zusätzlich effizient Heizkosten. Auch Pollen- oder Feinstaubfilter, besondere Komfortfunktionen oder eine automatische Feuchtesteuerung sind möglich.

Gesicherte Spaltlüftung TITAN vent secure mit Luftströmen

Gesicherte Spaltlüftung mit Luftströmen

Fensterluefter AEROMAT VT mit Waermerückgewinnung vertikal mit neuer Frontblende

Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung vertikal

Eine energieeffiziente Fenstersanierung im Altbau ist also durchaus möglich. Und auch absolut empfehlenswert. Denn bei Bedarf können beispielsweise moderne Fensterlüfter den Luftaustausch gewährleisten. Bei geschlossenem Fenster: Leise, stets zum richtigen Zeitpunkt und völlig unabhängig von den Hausbewohnern.

Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Fachmann beraten. Denn der Fensteraustausch in alten Häusern ist ein Fall für Experten.

Ihr Ansprechpartner

Sie haben Fragen zu integrierten Fenster-Lüftungssystemen? Wir beantworten gerne all Ihre Fragen. Sprechen Sie mich an. Mein Team und ich freuen uns über Ihr Interesse.

Frank Kalmes
Teamleiter Verkauf
Tel. +49 (0)6591 95200
frank.kalmes@joleka.de

Quellen des Beitrags: Die Informationen des Beitrags basieren auf den Angaben des RAL Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung; weitere Informationen finden Sie unter www.ral-guetezeichen.de.

JOLEKA in der Presse

Pressespiegel

Sie interessiert, was die Presse über JOLEKA berichtet? Dann werfen Sie doch einmal einen Blick auf unseren Pressespiegel.

Mehr Informationen gewünscht?

Sie interessieren sich für JOLEKA und unsere Leistungen? Blättern Sie doch ein wenig in unserer Broschüre:

JOLEKA Imagebroschüre

Oder nehmen Sie gleich Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns auf Ihre Fragen.
Zum Kontakt

Besuchen Sie uns!

Interessiert an mehr Details?

Ausführliche Produktinformationen. Termine, Neues & Wissenswertes.
Zu den News...

Fenster, Türen & Schiebeelemente

Wir wollen das Besondere für unsere Kunden!

Durchgängige Qualität

Saubere Arbeit

Freundliche Mitarbeiter

w

Umfangreicher Service

Eigene Produktion in der Eifel

Joleka GmbH & Co.KG

Hauptstr. 2
54570 Kalenborn-Scheuern

info@joleka.de

+49 (0)6591 95200

Sie interessieren sich für Wintergärten, Überdachungen oder Sonnenschutz? Besuchen Sie auch die Webseiten unseres Schwesterunternehmens KALVERKAMP.

Cookie-Einstellung

Bitte treffen Sie eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Auswahl finden Sie unter Hilfe.

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Nur First-Party-Cookies zulassen:
    Nur Cookies von dieser Webseite.
  • Keine Cookies zulassen (Ausnahme sind technisch notwendige Cookies):
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Aufmerksame Nachbarn und Alarmmeldeanlagen. Aufmerksame Nachbarn und Alarmmeldeanlagen

Zurück